Zelligraf

Teil 11.1 Der Grund unserer gemeinsamen Reise

Heute ist der 50. Geburtstag von Claudia der 09.März 2018

Es ist morgens um 06:00Uhr Claudia kommt vom Schlafzimmer herunter, als sie den gedeckten Tisch mit der Deko sieht, ist sie schon mal den Tränen nahe… So muss das sein, denn es ist ja ihr Tag und wir sind extra dafür gemeinsam in die Ferien geflogen.

Fredy hat von zuhause einen Brief mitgebracht, da Gratulieren ihr die Kinder, Bekannte und Freunde aus der Heimat, sie ist sichtlich gerührt. Was für ein schöner Geburtstag.

Ich denke das Geburtstags Frühstück ist geglückt

Wir können “leider” nicht endlos weiter feiern. der heutige Tag ist ja was ganz besonderes und wir werden mit Paria Outpost in die “CBS” fahren. In die coyotes buttes south.

Ein Tag in den Coyotes Buttes South

schnell räumen wir den Frühstücks Tisch ab und machen uns fertig für diesen Tag. Wir haben ja noch 45min Fahrweg vor uns bis zu Paria Outpost. Also alles einsteigen, und schon geht es los, bei Paria angekommen, werden wir wieder herzlich von Susan und Steve begrüsst, Susan sagt uns das Steve heute nicht unser Guide ist, denn er muss hier im Haus helfen, sie wollen noch einiges auf Vordermann bringen. Nach ein paar Minuten kommt eine weitere Person ins Haus und Susan stellt uns Mike Leinen vor er ist Professioneller Fotograf und wird uns an diesem Tag durch die CBS führen, das ist für uns natürlich ein Glücksfall. Toll einen richtigen Fotografen als Guide zu haben..

CBS das ist das Gebiet südlich der Wave, es ist unbeschreiblich was dort für Farben herrschen und was für Sandstein Formationen man dort sehen kann… Die ganze Gegend ist sehr fragil, darum gibt es eine Beschränkung auf 20 Personen pro Tag. Ja und wir sind die Glücklichen davon 4 Permits zu haben.

Wir fahren recht pünktlich um 08:00Uhr an der Paria Outpost ab und es vergehen fast 2 Stunden, unterwegs müssen ab und zu ein Tor auf und zu gemacht werden, das darf heute Claudia für uns machen, sie ist der Door Opener

bis Mike das Fahrzeug am “Parkplatz” 36°57’24.191″ N 111°58’48.131″ W hinstellt und wir unsere Rucksäcke befüllen, wieder mit einem Papiersack mit Sandwich und diversen anderen Sachen. Auch genügend Wasser bunkern wir in den Rucksäcken, wir werden ja einige Stunden zu Fuss unterwegs ein.

Es geht los wir stapfen durch tiefen Sand

was sehr anstrengen ist, so in etwa wie Wandern im Tiefschnee, einfach nicht so kühl…

Mike erklärt uns das wir links herum laufen werden, so haben wir viel Optimaleres Licht.. toll mit einem Fotografen unterwegs zu sein.

Als wir nahe genug sind, geht es auch schon los, diese Art von Sandstein ist einfach Faszinierend und auch der Grund, wieso wir immer wieder für ca. 11 Stunden in der Holzklasse in den Westen der USA fliegen.

Filigrane Welt

Hier sieht man sehr gut wieso es eine Beschränkung auf maximal 20 Personen pro Tag gibt, man muss sehr bedacht den Weg wählen, den man hier gehen will, ein falscher Tritt und man zerstört vieles ….

Wir haben auch noch das Glück ab und zu noch Schnee zu sehen.

man kann sich fast nicht satt sehen, die Gegend ist einfach grossartig, ja so eindrucksvoll, das ich den ganzen Tag immer genau gewusst habe, wo wir uns befinden, trotzdem, das wir die Gegend im Gegenuhrzeigersinn gelaufen sind. Für solche sachen habe ich einfach ein Fotografisches Gedächtnis, wir sind ja ende April 2015 das erste mal hier gewesen.

Er durfte natürlich nicht fehlen

Wie die Schwinge eines Adlers

Heute ist es mal wieder sehr schwierig nicht zu viele Bilder aus zu wählen

Das Geburtstagskind freut sich

Die kleine Wave in der CBS

Um 12:00Uhr machen wir Mittagsrast mit dieser Aussicht auf die Tepees, wir sitzen unter einem natürlichen Alkoven und geniessen wieder die Sandwich die uns Susan zubereitet hat.

hier noch ein Video, das ich damals Live ins Facebook gestreamt habe, natürlich ist auch der Ton live von damals 😉

40

minuten später brechen wir wieder auf und laufen weiter durch diese wunderbare Landschaft

Dann kommen wir in die Gegend wo uns Brent Fox damals 2015 die Pfeilsitzen gezeigt hat.

Tja was soll ich sagen, ich wusste sofort, das wir nun da angelangt sind, wo diese Pfeilspitzen sein sollten, ich habe Mike gefragt, ob denn diese Pfeilspitzen noch vorhanden sind, jetzt wo Brent ja nicht mehr lebt.

Mike meinte ja es gibt sie noch und er zeigt uns ein paar, ich sag zu ihm, das aber Brent viel die schöneren in der Hand hatte, die er uns damals gezeigt hat..

Mike meinte, das sie nicht mehr da waren, vielleicht zerbrochen oder jemand hat sie gefunden und mitgenommen, Brent hat sie damals aus Spalten im Sandstein heraus geholt, sie sind dort versteckt und mit Sand und dann mit Steinen geschützt versteckt..hier in solchen schlitzen werden sie versteckt…

Ich bin dann selber auf die Suche und ja ich habe die schönen Spitzen wieder gefunden… hier ein Exemplar das wunderbar erhalten ist, hier wo wir stehen, ist diese art von Stein, ist eigentlich fast wie Speckstein überall verstreut, ganz so als das es die Gegend ist, wo man diese Spitzen angefertigt hat und teile davon überall zu finden sind..

Wir haben Fotos davon gemacht und sie dann im Beisein von Mike wieder versteckt, so das er sie dann wieder findet und es anderen Besuchern zeigen kann.

Ich habe diesen Beitrag nun in zwei Teile geteilt es geht also bei Teil 11.2 weiter, er wird sonst einfach zu lange Sorry, trotzdem möchte ich Euch die Bilder nicht vorentahlten

zelligraf

2 comments

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  • mal ein paar Tränen verdrückt hab beim Frühstück mit dem Geburtstagskind!!
    Einfach herzerweichend sowas.. 1000de km von daheim und alle denken an das Geburtstagskind… weisch wiea schön❤️
    Und zur KRÖNUNG DES TAGES…
    diese unglaubliche Natur… von Wasser Wind und Wellen … sowie Ablagerungen
    geschaffen… ist einfach … mir fehlt das Wort…gigantisch und wuuuunderschön👍😘

    • Oh ja du sagst es, ein wunderschöner Geburtstag an einem wunderschönen Ort.. Tja und wenn ich denke das Claudia anfänglich in New York feiern wollte, dann kann ich mich nur bedanken für die Änderung von ihrem Plan

Dies und das