Zelligraf

Teil 25 Zuhause in Monterey

26.Mai 2012

Wetterbericht, auch heute hat es Nebel. Wären wir nicht bei Onkel Fritz einquartiert, ich glaub dann hätten wir heute die Weiterreise angetreten. Aber so ist das ja was anderes, man ist ja „zu Hause“ da ist das Wetter ja nicht ganz so wichtig.

Ok was ich auch noch sagen wollte Fritz ist ein Frühaufsteher, er war ja Bäcker Konditor und jeden Tag sehr für auf den Beinen, das hat er beibehalten. Also natürlich nicht mehr so früh wie damals. Aber wenn man dann aufsteht ist immer das Frühstück bereit.  Es gibt auf Wunsch von uns immer Porridge, dazu dann Früchte die man darunter mischt. Natürlich auch Toast usw. 

Tagesprogramm: Morgenessen, dann Mikrowelle umtauschen. Sie hatten eine neue gekauft und dann gemerkt sie funktioniert nicht, also sind Fritz, Barbara und ich ins Einkaufszentrum gefahren und haben sie getauscht. Bei dieser Gelegenheit habe ich dann noch vollgetankt. Denn morgen geht’s ja auf den Hwy 1 

Um ca. 11Uhr fahren wir alle gemeinsam wieder los. Zuerst runter ans Meer zum Coast Guard Pier. Wir gehen Seelöwen anschauen. Nase zu und durch.

Magdalena, Barbara und Lisa nur irgendwie mit dem Händy aufgenommen


Anschliessen fahren wir den 17 Mile Dr. Barbara hat dort eine Freundin und so gibt Fritz einfach Name und Adresse an am Eingang zum 17 Milde Dr. Schon wieder 10$ gespart.

Wir fahren dem Meer entlang, leider halt mit Hochnebelartiger Bewölkung. Steigen zwei drei Mal aus und schauen uns die Meeres Brandung an.


Anschliessend geht’s zu der Loge at Pebble Beach, wir brauchen einen Kaffee. Von dort sieht man auf ein tieferliegendes Green, da sollen anscheinend immer mal wieder „Grössen“ aus dem Showgeschäft ein paar Bälle schlagen, natürlich dann mit vielen Fotografen.

Nach dem Kaffee fahren wir weiter halten an der The Lodge At Pebble Beach. Natürlich nicht unsere Preisklasse aber was soll`s mal rein schaut kostet nix und der Portier macht bereitwillig die Türe auf und wir laufen einfach hinein und schauen uns die Lobby und den Aufenthaltsraum mit wunderbarem Blick auf den Pazifik an. Leider auch hier keiner der uns bekannt vorkommt. Aber man sieht es den Leuten die da herum sitzen gut an, ihre Arbeit ist Geld ausgeben, damit der Haufen nicht zu hoch wird… 😉

Von hier geht’s dann wieder gemütlich zurück an die Via Del Pinar 84. Wir essen was Kleins. Fritz will anschliessend meiner Mutter Lisa die Gartenbahn zeigen und auch die ganzen Modelleisenbahnen die unter dem Dach aufgestellt sind.


Zuerst die Garteneisenbahn, dazu folgendes Fritz hat zwei Grundstücke eines wo das Wohnhaus drauf steht und eines hinter dem Wohnhaus, wäre auch von der oberen Strasse zugänglich, nun ist es aber so, dass er für dieses Grundstück nie die Wasser rechte bekommen hat, also keinen Wasseranschluss. Wasser ist auch dort in Monterey immer Mangelware. Ja und wer kein Wasser bekommt für ein Grundstück kann darauf kein Haus bauen, auch nicht das bestehende so anbauen das es auf das zweite Grundstück übergeht. Darum ist oben einfach Garten und eben Garteneisenbahn.

So und nun noch einen Rundgang ums Haus herum

Hier noch unser Gästezimmer

Ein blick ins Wohnzimmer



Weiter gehts mit Bildern von der Eisenbahn unter dem Dach… Sein ganzer Stolz

 

Abendessen: Barbara bereiten einen Nudelauflauf zu in der Zeit wo wir uns die Modelleisenbahn anschauen. Anschliessend schmeisst Fritz den Grossen Webergrill draussen an und es gibt ein Schweinefilet auf den Punkt gegart, dazu den Nudelauflauf und verschiedene Salate. Nach dem Essen sind Magdalena und ich noch durch die Strassen im Quartier spaziert um wieder ein wenig von dem feinen Essen zu „vernichten“

Wieder zurück gab es dann noch feine Erdbeeren zum Dessert hhhhmmmmmmmmmmm feini feini

Lange sind wir nicht mehr zusammen gesessen wir gingen relativ früh schlafen. Morgen heisst es Abschied nehmen. Wir hoffen, dass wir bald wieder einmal Zeit finden Fritz und Barbara zu besuchen. Er ist inzwischen 80 Jahre alt, aber ich habe irgendwie das Gefühl er ist immer noch fit wie ein Turnschuh. Ja liebe Mitreisende, wenn ihr auch gesund so ein schönes Alter erleben wollt. Macht es so wie Fritz, jeden Morgen ans Meer runter um ein wenig zu Joggen, oder auch nur um dort früh am Morgen zu spazieren.

zelligraf

1 comment

  • so ein toller bericht… !!!!
    ach FRITZ für mich bist du immer noch da… bei deinen eisenbahnen… deinem wunderschönen garten… !!!
    danke dass ich dich kennenlernen durfte.. er war nicht nur fit… sondern auch ein schöner mann.. !!!!
    war ne wundervolle zeit für mich in monterey
    danke… ❤️❤️

Dies und das